Boutique Tech Conference · 4. – 6. June in Rostock (Germany)
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Gemeinschaft

in German by Stefan Wintermeyer of AMOOMA at AMOOCON 2009

Abstract

Gemeinschaft hat sich in den letzten 3 Jahren zur Standardlösung für Telefonanlagen mit Open-Source Software in Deutschland entwickelt.

In dem Vortrag werden die Grundfunktionalitäten von Gemeinschaft erklärt und ein Ausblick auf zukünftige Versionen gegeben.

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Transcript

Stefan Wintermeyer: Guten Tag. Mein Name ist Stefan Wintermeyer. Ich bin Geschäftsführer der AMOOMA GmbH und ich möchte heute ein bisschen etwas über Gemeinschaft erzählen. Wo wir herkommen, was wir so machen, was wir uns überlegen für die Zukunft. Steht auf insgesamt neun Folien und danach könnt ihr mich ruhig fragen, soweit ihr es braucht. Philipp, es macht mich hibbelig, wenn du da hinter der Kamera rummachst.

Philipp Kempgen: Ich mach doch nicht rum. ;-)

Stefan Wintermeyer: So, unsere Vision, oder was wir 2007 uns überlegt haben, hatten. Erst mal, wer sind „wir“? Das ganz links, das bin ich, dann kommt der Philipp, das ist der, der hinter der Kamera rumspielt, Peter und Sören. Wer ein bisschen mit der Gemeinschaft gearbeitet hat, kennt uns wahrscheinlich von der Mailingliste. Ich bin immer der, der sauer reagiert. Wir haben uns, ja wir haben eigentlich schon immer Telefonanlagen gemacht auf Asterisk Basis. Und das Problem war früher immer, dass wir eigentlich immer das Rad neu erfunden haben. Kunde kam, wollte Anlage haben, mussten wir immer wieder von Null anfangen. Ich meine, man konnte natürlich immer ein paar Sachen recyceln, aber im Prinzip war es immer bei Null anfangen plus dass es eigentlich auch für viele Firmen viel zu teuer war. Eine normale Firma kann sich nicht leisten, irgendwie für zwei Wochen eine [unverständlich] zu kaufen. Wenn die gleiche Funktionalität vielleicht auch für zwei-, dreitausend Euro irgendwo fertig bekommen können. So kam es dann dazu, dass wir irgendwann Gemeinschaft angefangen haben. Wobei das finanzielle Loch, was durch eine Entwicklung entsteht, durch einen Auftrag von der LVM Versicherung gedeckelt wurde, die Gemeinschaft intern einsetzen und wo ich auch ganz klar sagen muss, großes Danke. Rainer aus dem Team ist da, ohne euch wär’s so nicht möglich gewesen. Und, ja, wir haben jetzt drei Jahre. Weiß nicht, stimmt die Zahl, 160.000 Zeilen Code, Philipp?

Philipp: So ungefähr, mag sein. Ja.

Stefan Wintermeyer: Wir haben in Deutschland über 3.000 Installationen. Wir haben auf der Users Mailliste momentan, ich habe jetzt die Tage mal angekuckt, 225 Leute drauf. Auf der Developer Mailliste ein bisschen über 100 Leute. Ist eine recht rege Community. Der große Schub kam für uns, seitdem wir die Installations-CD haben. Sprich, ISO-Image downloaden, in den Rechner reinlegen und installieren. Mit der aktuellen Version 2.2 auf einem aktuellen Debian mit der aktuellen Hardwareunterstützung. Wir haben jetzt in der 2.2er Version Unterstützung für Snom, für Grandstream, für Siemens, für OpenStage, äh Siemens OpenStage, für Aastra DeTeWe. Wir planen, wenn irgendwie der Telefongott mitspielt, für Polycom noch Provision, Provisioning zu machen. Was heißt Provisioning für Gemeinschaft? Also sind natürlich kann jeder mit jedem SIP-fähigen Telefon mit Gemeinschaft telefonieren. Provisionieren heißt für uns, diesen nächsten Schritt zu gehen. Das heißt, ich bekomme mein Telefon, hole es aus der Verpackung raus, stecke das in die Netzwerkdose, das Telefon kriegt vom DHCP Server die IP Adresse plus die Daten vom Provisionierungsserver. Und der Provisioningserver füttert das Telefon mit den ganzen nötigen Daten. Mein Lieblingsbeispiel ist, wenn ich im Büro bin, und ich rufe jetzt den Lenz an. Jetzt ist der Lenz aber nicht da. Fahre ich nach Hause, gehe zu Home Office, log mich da am Telefon ein und will es nochmal probieren, dann drücke ich da einfach die Wahlwiederholung. Das heißt, das System zieht mir meinen Account mit aufs neue Telefon. Also Call Casting. Es zieht mir meinen Account mit aufs andere Telefon. Es kann sogar so sein, dass ich sage, ich habe im Büro jetzt ein, keine Ahnung, Snom 360 und zuhause habe ich jetzt ein Siemens OpenStage. Selbst da kann ich die Funktionalität mit rüber ziehen. Immer, natürlich, ist ganz klar, wenn ein Telefon 100 Tasten hat und das andere Telefon hat nur 50 Tasten, dass ich dann nicht 100 Tasten auf 50 mappen kann, das ist logisch. Das heißt, da ist, da sind gewisse Grenzen drin. Aber so Sachen, wie mein Lieblingsthema, Klingeltöne. Ist ja, ist ja die Killerapplikation überhaupt. Werde ich nie verstehen, aber die meisten User finden das total toll übers. Webinterface ein mp3 hochzuladen. Ich gehe mal davon aus, daß es immer, sorry, ich gehe mal davon aus, dass es immer ein legales mp3 ist, was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Und dann hören die irgendwie auf ihren Telefonen die neuesten, keine Ahnung, Hitparadenlieder. Und können dann damit auch umziehen. Dazu haben wir übrigens auch eine Demo auf der Webseite, ein kleiner YouTube-Film, wo man sieht, da ziehen wir glaube ich von einem OpenStage auf ein Snom um. Und, da wird der Zeiger sich freuen, der Sound auf dem OpenStage ist doch deutlich besser. Ja das ist…

Publikum: Nur beim Klingeln oder auch sonst?

Stefan Wintermeyer: Das ist wieder dieser Nachteil mit den, mit den Videos. Das ist, früher wenn man irgendwie kein Video hatte, konnte man einfach sagen der ist blöd und der ist noch blöder. Heute denke ich mir immer, aber das muss ja in einem Jahr auch noch da sein. Also, ja ich gebe dem [unverständlich] recht, die OpenStage Telefone sind von der subjektiven Audioqualität sehr gut. Die Snom Telefone sind dafür für andere Sachen sehr, sehr gut. Also, irgendwie hat jedes Telefon seine Vor- und Nachteile. Zum Beispiel Grandstream. Es gibt hier einige, Sascha zum Beispiel, der, der wird, dem könnte ich Grandstreams schenken, der wird sie nicht nehmen. Andere sagen, super Telefone. Also, das ist super subjektiv, da muss jeder für sich selber entscheiden. Ich sage auch jedem Kunden immer, testen. Also wirklich ausprobieren, anders geht’s nicht. Zum Beispiel bin ich sehr penibel, was die Audioqualität angeht. Also, wenn das irgendwie gedämpft wird, dann finde ich das schon, dann ist das nicht so ein schönes Gefühl. Das ist absolut subjektiv. Andere sagen, ist doch egal, oder hör ich gar nicht. Gibt auch Leute, die telefonieren nur mit dem Handy und hören das gar nicht mehr. Also, es ist, die guten alten ISDN Zeiten sind wohl vorbei, aber mittlerweile gibt es deutliche Unterschiede.

Erst mal so zum, zum aktuellen, aktuellen Status. Wie gesagt, über 3000 Installationen in Deutschland. Wir haben teilweise international sehr exotische Installationen. Vor vier Wochen hatte ich einen Anruf aus, was war das nochmal, Elfenbeinküste? Irgendwie, also ein Land, jenseits der Landkarte, wo eine UN-Botschaft eine Telefonanlage gesucht hat. Und deren Problem war, die wollten jetzt nicht unbedingt Open Source haben oder sowas. Die hatten ein ganz triviales Problem nämlich, dass denen im letzten, in den letzten zwölf Monaten fünf Telefonanlagen abgeraucht sind, weil die ständig Stromausfall haben. Und da haben die sich irgendwann gesagt, Mensch, da nehmen wir doch irgendwas, was man von, quasi was softwarebasiertes, was wir von einer CD-ROM aus booten können und dann soll uns der Rechner abrauchen, nehmen wir einfach den nächsten. Ich weiß nicht, ob es da keine USVs gibt, oder sowas. Mal ein bisschen was zur Zukunft. Ganz wichtig, wir müssen die Dokumentation verbessern. Also, das ist auch eine der, der Sachen, die wir auf der Mailliste immer diskutieren. Da bitte ich auch alle, die hier sind und die jetzt von der Mailliste da sind, ich bin da sehr aggressiv im abblocken von neuen Features. Weil ich sage, was nützen uns all die neuen Features, wenn nicht einmal die einfachen Sachen erklärt werden. Es ist mir oft ein Rätsel, warum so viele Leute Gemeinschaft benutzen. Weil, ich kann die Dokumentation nicht finden. Das heißt, das müssen wir verbessern und das ist eigentlich ganz klar auch mit einer der wichtigen Sachen für dieses Jahr. Weil featuremäßig sind wir eigentlich gut aufgestellt. Wir haben jetzt den Faxserver integriert. Wir haben die ganzen MSN Sachen schön dargestellt. Wir haben einen super Routing. Wir haben die ganzen Kommandozeilentools. Also für die, die es nicht wissen. Man kann Gemeinschaft nicht nur auf der GUI einstellen, also auf der WebGUI, sondern man kann auch alle Funktionen mit einem Command, also mit einem Kommandozeilenscript abrufen. Sprich, wenn ich jetzt einen User anlege, dann mache ich das nicht unbedingt über die GUI, sondern gehe ich meistens auf die Shell und sage gs_adduser. Meistens habe ich vergessen, wie es funktioniert. Drücke ich einmal Enter. Krieg die Hilfe ausgegeben und gebe dem einen neuen User an. Also wie man das von, in Anführungszeichen, guten alten Linux Systemen kennt. Man kann alles auf der Shell machen, man kann aber auch alles auf der GUI machen. Also, wie man, was die persönliche Preferenz ist. Provisioning von weiteren Telefonen ist ein wichtiger Punkt. Aber da ist jetzt nicht mehr soviel. Also jetzt, mir fallen die Polycoms ein. Henning, wie weit seid ihr bei den Polycoms? Ihr wolltet doch da irgendwas machen, oder?

Henning Holtschneider: Ja, wir haben auch eine funktionierende Polycom Provisionierung. Aber die ist bei weitem noch nicht so, wie wir uns das sehr gerne wünschen würden. Weil die Syntax, die Polycom sich damals ausgedacht hat, in XML Dateien, alles sehr schwer zu abstrahieren ist.

Stefan Wintermeyer: OK. Henning: Das heißt also, man kann die Telefone provisionieren. Ich würde das im Moment ohne ein Grandstream Telefon selbst mal ausprobiert zu haben in der Provisionierung, auf der Ebene von Grandstream ansiedeln. Aber es ist bei Weitem nicht so schön, wie das bei Siemens oder bei funktioniert. Aber es funktioniert.

Stefan Wintermeyer: OK. Für die, die es nicht wissen. Henning kommt von Locanet , hält heute oder morgen den Vortrag…

Henning: Morgen.

Stefan Wintermeyer: … morgen von Frank Ochmann mit. Frank wird Vater. Das war Grund genug, nicht zu kommen. [Lachen im Publikum] Und Henning wird den Vortrag machen. Ich habe es leider nicht mehr geschafft, das auf dem, auf dem Vortragsprogramm zu ändern. Und Locanet macht auch Gemeinschaftsinstallationen, eigene Anpassungen und ist auch sehr aktiv auf der Mailliste. Es gibt auch Kunden, wo wir uns darüber streiten. Aber ich glaube, dass es im Großen und Ganzen in guter alter Open Source Manier. Das von den Features. Also bei Locanet sind noch ein paar Features in der Pipeline, die wir in der nächsten Version mit reinbringen wollen. Da kommt aber der nächste Schritt, den wir jetzt dieses Jahr vollziehen wollen, nämlich der Umstieg von SVN auf GIT. Bisschen was zur Historie. Bis jetzt ist es so, dass wir das Nadelöhr sind für neue Entwicklungen in Gemeinschaft. Weil wir halt Master vom SVN sind. Und da jeder, der was reinbringen will, muss durch dieses Nadelöhr durch. Und da wir halt auch hin und wieder ein bisschen Geld verdienen müssen, geht das nicht immer so schnell. Also, wir bemühen uns, aber es gibt auch tatsächlich Sachen, die werden monatelang in der Inbox liegen. Ohne bösen Willen. Wir haben lange diskutiert darüber. Also, wir diskutieren in diesem Feld fast jetzt, fast ein Jahr. Und wir haben uns jetzt entschieden auf GIT umzustellen. Nicht, dass geht jetzt, Magie, gehoppt ist. Aber, es gibt viele, viele Sachen, die wir damit machen können, die mit SVN nicht möglich sind und vor allen Dingen können wir Firmen wie Locanet die Möglichkeit geben, parallel zu entwickeln, ohne sich selber den Teppich wegzuziehen. Und wir haben die Möglichkeit, ein bisschen die Sache ruhiger anzugehen und zu sagen, ok, jetzt haben wir Zeit, jetzt holen wir uns das. Jetzt kucken wir uns das mal an, jetzt können wir das mergen. Das können wir mit GIT machen, das können wir mit SVN so nicht machen. Das heißt aber dummerweise auch, dass wir jetzt in den nächsten Monaten natürlich noch mal mehr Steine in den Weg bekommen. Also der Umstieg auf GIT ist nicht richtig trivial. Da ist SVN fast schon, ich will jetzt nicht sagen, dass meine Mutter jetzt SVN könnte, aber GIT würde ich ihr auf keinen Fall zutrauen.

Publikum: [unverständlich] mit GIT schon fest eine Entscheidung, wenn der Umstieg so schwerfällig ist?

Stefan Wintermeyer: Ach, du willst jetzt wieder Bazaar hören.

Publikum: Nein, was Vernünftiges.

Stefan Wintermeyer: Also ganz ehrlich. Ich bin der Ansicht, dass es eigentlich eh relativ egal ist, ob GIT oder Bazaar.

Publikum: Kommt auf die Userexperience an, die du erreichen möchtest.

Stefan Wintermeyer: Also wir sind da, wir sind da völlig, uns ist das eigentlich egal. Wir möchten ein Tool haben, mit dem es, mit dem wir das machen können, was wir bis jetzt nicht machen können. GIT kann das, Bazaar kann das auch. Wir haben uns jetzt für GIT entschieden. Das kann sein, dass wir das in einem Jahr wieder ganz anders machen, aber den Weg gehen wir jetzt einfach mal. Also, momentan ist es ja so, dass irgendwie die Hälfte der Projekte nach Bazaar geht und die andere Hälfte geht nach GIT. [unverständliches aus dem Publikum] Also, das wird die Zeit zeigen, wer da recht hat. Also, es ist nicht so, dass ich da irgendwie religiös diskutiere. Das ist für uns jetzt erstmal ein Schritt. Aber mir ist bewußt, dass das ein steiniger Weg wird. Weil einfach der Umgang mit GIT viel, viel komplizierter ist als der Umgang mit SVN.

[unverständliche Frage von Lenz Grimmer aus dem Publikum]

Stefan Wintermeyer: Ja, also Lenz Grimmer von? Das habe ich vergessen, das wechselt bei euch immer so schnell.

Lenz Grimmer: Noch Sun.

Stefan Wintermeyer: Noch Sun? Von Sun ist, also wir kennen uns jetzt auch seit zehn Jahren, deswegen ist das glaube ich okay. Ist ein sehr, sehr guter, hat einen sehr, sehr, sehr guten Überblick. Also, wer sich für diese ganze GIT/Bazaar Problematik interessiert, der soll sich vielleicht mal außerhalb mit Jens unterhalten, der gibt dann bestimmt gerne Auskunft zu. Was wir noch in der Pipeline haben ist Proof of Concept, wo wir diese ganze Presence Geschichte, Jabber, usw. mit Yate mal ausprobieren wollen, um mal einfach einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen. Der [unverständlich] vom Yate Projekt wird jetzt nach diesem Vortrag im Saal 2 mehr dazu sagen. Das ist noch mittendrin, also da gibt’s noch nicht irgendwie viel zu sehen. Also, das ist für uns auch wirklich nur ein Proof of Concept, um zu sehen. Es gibt im Moment ein paar Sachen, die wir momentan mit Asterisk nicht machen können. Die können wir momentan mit Yate machen. Es ist aber auch so, dass mit Asterisk momentan sehr viel wieder Neues reinkommt. Und deswegen sehen wir das einfach mal als Experiment an, um zu sehen, was können wir machen. Und wenn wir sehen, was dabei rauskommt, werden wir eventuell noch eine zweite Version machen. Eventuell werden wir sagen, okay jetzt können wir das mittlerweile alles mit Asterisk. Also es ist, da sind beide Wege offen. Es ist wirklich ein Experiment und es gibt halt manche Sachen, die muss man auch mal, die muss man auch mal programmieren. Die kann man nicht nur auf dem Papier sehen und so ist es jetzt da. Also das ist momentan so die Sache. Es soll dann so sein, dass ich dann wirklich, die alte Geschichte, ich sehe im Jabber Client, ob jemand telefoniert, ob er im Meeting ist, usw. Kann dann direkt da mit rein telefonieren, usw. Also diese ganze Geschichte, die ja auch gerade der Ole gesagt hat, was ganz schön wäre, wollen wir da mal experimentieren. Ich persönlich bin da auch sehr skeptisch, weil ich nicht weiß, ob der heutige Mensch, zumindest fällt es mir sehr schwer, im Presence zu denken. Ich hab eigentlich das normale Telefon ganz gern oder als Alternative die E-Mail. Ich bin kein IM Mensch. Fragen?

Publikum: Ganz schön hell hier.

Stefan Wintermeyer: Wir haben da hinten sogar echte Blicker. Ich bin nur, ich mach nur Blablabla.

Publikum: Gut zu wissen. ;-)

Stefan Wintermeyer: Keine Fragen? Jetzt würde mich mal interessieren, wer hat denn hier alles Gemeinschaft im Einsatz? Jetzt muss ich natürlich fürs Video sagen: „So viele?“. Für die, die es noch nicht im Einsatz haben oder die sich mal diese Videos ankucken wollen, das ist die URL. Wie gesagt, da haben wir ein paar YouTube Videos drauf, wo man Sachen sehen kann wie Hotdesking, wie man sich anmeldet, usw. Einfach mal reinkucken. Da ist auch das ISO-Image drauf. Kostet nichts, ist GPL. Einfach mal installieren. Die Installation an sich dauert relativ lange. Normales Linux wird da installiert. Je nach Bandbreite, kann da schon einmal eine Stunde dabei draufgehen. Und ansonsten braucht man für das System mindestens 1,5 Gigabyte Festplattenplatz. Was heute eigentlich kein echtes Problem mehr ist. Und ansonsten, also, welche Performance man haben will hängt eigentlich davon ab, wieviel Geld man ausgeben will. Also man kann das auf embedded Systemen machen oder auch auf große Server. Wir haben, ganz klar jetzt kommt wieder die Sache mit dem Clusterring usw. Aber jetzt ohne Cluster Nutzerzahlen von kleinen Firmen unter zehn und großen oder mittelgroßen Firmen von über 500 auf einem Rechner. Das muss man sehr, das ist auch immer sehr vom Telefonieverhalten abhängig. Da gibt’s religiöse Diskussionen darüber. Gut, dann bedanke ich mich an der Stelle.

Publikum: Stop! Was machen Sie denn noch hier live Gemeinschaft? [unverständlich]

Stefan Wintermeyer: Ah danke, ja, das ist möglich. Hab ich nur vergessen. Sören und Peter haben im Warnowblick 5 eine Gemeinschaftsinstallation aufgebaut. Die haben da was vorbereitet. Da sind Telefone. Ich weiß noch nicht, wie viele Telefone. Aber so ziemlich von jeder Sorte was da. Da kann man einfach mal sich durchstellen. Vielleicht, wenn ihr euch mal umdreht. Sören, heb mal hinten die Hand. Ich hab extra gestern gesagt, jeder AMOOMA-Mitarbeiter muss das AMOOMA T-Shirt anziehen. Haben sich nicht alle dran gehalten. Das heißt, greift euch einfach einen von meinen Kollegen raus. Sprecht ihn an. Installation ist da. Könnt ihr gerne durchschauen und euch selber ankucken, mal die GUI durchklicken, usw.

Publikum: Warnowblick 5

Stefan Wintermeyer: Warnowblick 5. Steht auch klein AMOOMA darunter. Sonst noch Fragen? Gut, dann bedanke ich mich.

[Applaus]